Datum: 12. September 2026, 13:00
Ort: Göppingen
Von besonderen Tagen und Nächten, Aberglaube und Überliefertem, von Lostagen, Lebensbäumen, Zauberbüchern und Schatzhebern: Auf einem augenzwinkernden Spaziergang „Schwäbisches Kalendarium“ am Samstag, 12. September, um 13 Uhr mit Stadtführerin Silke Allmendinger rund ums Jahr vor der mystischen Kulisse der Spielburg erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes und Unglaubliches von der Schwäbischen Alb. Gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich; die Führung ist nicht für Kinderwagen geeignet. Im Jahr 1847 wurde der Göppinger Bahnhof eröffnet – damit hat sich für Göppingen vieles verändert. Ein neuer „Eingang“ zur Stadt war geschaffen: Viele markante Gebäude wurden errichtet, von denen einige heute wieder verschwunden sind, etwa das Hotel zur Türkei, die Bahnhofsgaststätte, das Café Schwarz, die Villa Gutmann oder das jüdische Hotel Dettelbacher. Die ab den 1930er-Jahren eingeleiteten Neubauten der Sparkasse und Kreisverwaltung kamen und gingen. Göppingen entwickelte sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsbahnhof. Besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren strömten täglich zahlreiche Arbeiter mit dem Zug aus allen Richtungen in die Stadt. Diese bewegte Geschichte steht im Mittelpunkt einer besonderen Stadtführung. Ebenfalls am Samstag, 12. September, um 18 Uhr lädt Stadtführerin Maria Skaroupka-Liesche dazu ein, die Historie des Göppinger Bahnhofs auf informative und zugleich unterhaltsame Weise zu entdecken. Die Veranstaltung bietet spannende Einblicke in die bauliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung rund um den Bahnhof – mit Geschichte und Geschichten, die die Stadt geprägt haben.